Personalien
Rapunzel-Geschäftsführerin ist neue ‚Ökologia‘
Seraphine Wilhelm übernimmt Schirmherrschaft der Stiftung für Ökologie und Demokratie
© Rapunzel Naturkost
Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. hat das Amt der ‚Ökologia‘ neu vergeben: Seraphine Wilhelm, Geschäftsführerin von Rapunzel Naturkost, wird neue Schirmherrin. Als Botschafterin für ökologische Themen soll sie sich für das ökologische Bewusstsein in der Öffentlichkeit einsetzen. Wilhelm ist die 25. Ökologia, das Amt wird seit 2001 vergeben.
Wilhelms Vorgängerin war die EU-Parlamentarierin Manuela Ripa von der ÖDP, die zur Amtsübergabe per Liveschaltung aus Saarbrücken zugeschaltet war. Sie freue sich, das Amt „zur richtigen Zeit in die richtigen Hände zu geben“, sagte sie. Die Ziele ihrer Politik und die Unternehmensziele von Rapunzel würden perfekt zusammenpassen. „Ich bedauere die politische Entwicklung gegen den Ökotrend, gerade beim Thema Neue Gentechnik“, meinte Ripa und sprach sich für Transparenz und Wahlfreiheit für die Verbraucher aus.
„Wir treten für faire Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette ein, kämpfen für gentechnikfreie Lebensmittel und eine grünere Erde“, knüpfte Wilhelm daran an. Es sei wichtig, dass Unternehmen wie Rapunzel und die Politik an einem Strang ziehen.
Mit diesem Engagement begründete Hans-Joachim Ritter, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung für Ökologie und Demokratie, die Entscheidung, Wilhelm die Schirmherrschaft zu übertragen. „Rapunzel ist ein Paradebeispiel für ökologisch-soziale Marktwirtschaft, ein Vorzeigeunternehmen von Anfang an bis heute“, sagte er.
Ein zentrales Ziel der Stiftung sei es, ökologisches und demokratisches Bewusstsein zu wecken und zu fördern, betonte der Stiftungsvorsitzende Markus Hollemann. Die Organisation unterstützt dafür unter anderem politische Bildungsmaßnahmen und ökologische Projekte. Die Ökologia nimmt vor allem repräsentative Aufgaben wahr.


