Übernahme

Vollcorner erläutert Hintergrund zur Beschwerde gegen Edeka

Münchner Bio-Händler stellt Wettbewerbsbewertung infrage und sieht Perspektiven für ehemalige basic-Filialen

Gegen die Freigabe der Übernahme von Münchner tegut-Filialen durch Edeka hat Vollcorner Beschwerde eingelegt. Jetzt erklärt der Bio-Händler die Hintergründe: So habe das Bundeskartellamt den Wettbewerb vor Ort durch die Abgrenzung der Einzugsgebiete nicht realistisch abgebildet. In der Abgabe einzelner Filialen an unabhängige Händler sieht Vollcorner außerdem eine Chance, um die Vielfalt im Lebensmittelhandel zu erhalten und ehemalige basic-Standorte wieder als Bio-Fachmärkte zu etablieren.


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Übernahme

Bundeskartellamt gibt Rewe-Übernahme von 38 tegut-Märkten frei

Zwei Standorte in Hessen bleiben vorerst ausgeschlossen

Bundeskartellamt gibt Rewe-Übernahme von 38 tegut-Märkten frei © REWE Markt GmbH / Jürgen Arlt, www.arlt-photodesign.de

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von 38 tegut-Lebensmittelmärkten durch Rewe unter Nebenbestimmungen freigegeben. Demnach muss der Handelskonzern für vier Jahre auf zwei Standorte in Marburg-Ketzerbach und Schlüchtern verzichten. Damit sollen Wettbewerbsnachteile für Verbraucher in den betroffenen Regionen verhindert werden.


Übernahme

Vollcorner zieht gegen tegut-Übernahme durch Edeka vor Gericht

Oberlandesgericht Düsseldorf soll Freigabe des Bundeskartellamts prüfen

Vollcorner zieht gegen tegut-Übernahme durch Edeka vor Gericht © VollCorner Biomarkt GmbH

Der Münchner Bio-Händler Vollcorner geht juristisch gegen die Übernahme von tegut durch Edeka vor. Nach einem Bericht der Lebensmittel Zeitung (LZ) hat das Unternehmen wegen wettbewerblicher Bedenken Beschwerde gegen die Ende September erfolgte Freigabe durch das Bundeskartellamt eingelegt. Im Fokus stehen die tegut-Standorte im Raum München. Nun muss das Oberlandesgericht Düsseldorf den Fall prüfen.


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Kongress

Biodiversitätskonferenz: Lebensmittelbranche sucht nach gemeinsamen Lösungen

LEH und Bio-Verbände verständigen sich auf Roll-out-Strategie

Biodiversitätskonferenz: Lebensmittelbranche sucht nach gemeinsamen Lösungen © Cédric Puisney Photography

Wie lässt sich der Schutz der biologischen Vielfalt wirksam in der Lebensmittelwirtschaft umsetzen? Darüber diskutierten rund 140 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden bei der Biodiversitätskonferenz am 6. und 7. Oktober in Brüssel. Ein Schwerpunkt war die neue Roll-out-Strategie des Vereins Food for Biodiversity, die dazu beitragen soll, Biodiversitätskriterien fest in Lebensmittelstandards und Beschaffungsvorgaben zu verankern.



Neue Gentechnik

NGT-Kennzeichnung: Mehrheit sieht den Handel in der Pflicht

Verbraucher erwarten Transparenz mit Blick auf Neue Gentechnik

NGT-Kennzeichnung: Mehrheit sieht den Handel in der Pflicht © VLOG

Ab Mitte 2028 gelten in der EU neue Regeln für den Umgang mit Neuer Gentechnik (NGT). Für Pflanzen der neu definierten Kategorie NGT-1 entfällt dann die bisherige Kennzeichnungspflicht. Eine Mehrheit der Verbraucher erwartet nun von Lebensmittelhändlern, künftig kenntlich zu machen, bei welchen Produkten keine NGT verwendet wurde. Das zeigt eine repräsentative Studie im Auftrag des Verbands Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG).

01.10.2026Bio-Topsmehr...
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