Nachhaltigkeit
BESH präsentiert ‚Climate Fair Pork‘ bei Agrarforschungsallianz
Projekt zur klimaresilienten Fleischerzeugung erzielt CO2-Reduktion von fast 56 Prozent
© BESH
Bei der Jahrestagung der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) in Berlin hat die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) am Montag die Ergebnisse des Projekts ‚Climate Fair Pork‘ zur klimaresilienten Fleischerzeugung vorgestellt. Laut BESH konnten die CO2-Emissionen, die bei der Produktion des ‚Schwäbisch-Hällischen Qualitätsschweinefleischs g.g.A.‘ anfallen, im Vergleich zu deutschem Standardfleisch mittlerweile um fast 56 Prozent reduziert werden.
Die BESH befasst sich bereits seit zehn Jahren mit der Entwicklung klimaresilienter Fleischerzeugung – in Zusammenarbeit mit der Universität Wien, dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Schweiz), deutschen Hochschulen und internationalen Forschungseinrichtungen. Diese Pionierarbeit wurde nun von der DAFA bei ihrer Jahrestagung unter dem Motto ‚Landwirtschaft auf dem Weg zum klimaneutralen Deutschland?‘ gewürdigt.
Thomas Wehinger von der Akademie Schloss Kirchberg zeigte im Namen der BESH auf, wie die Klimabilanz mit Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Teller optimiert wurde und so eine CO2-Reduktion von derzeit fast 56 Prozent im Vergleich zu deutschem Standardfleisch erreichte. Grundlage der Bilanzierung sind internationale Standards wie DIN ISO 14067 (Carbon Footprint), eine externe Zertifizierung erfolgte durch das Prüfinstitut Control Union. Die BESH sieht in der Projektarbeit einen Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger Standards für eine klimafreundliche Fleischerzeugung und will damit Impulse für Politik, Praxis und Forschung liefern.


