Ökolandbau-Pionier erhält Bundesverdienstkreuz
Roland Einsiedel wird für jahrzehntelanges Engagement geehrt
© Archiv LaNU
Der 85-jährige Bio-Pionier Roland Einsiedel hat im März vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer das Bundesverdienstkreuz erhalten. Als Gründer und Leiter der Sächsischen Interessengemeinschaft Ökologischer Landbau (SIGÖL) förderte der Diplom-Landwirt aus der Dübener Heide den Ökolandbau im Osten Deutschlands und schuf eine Plattform für den fachlichen Austausch.
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„Als Pionier und Netzwerker, als versierter Fachmann und Multiplikator, haben Sie Menschen für biologische Landwirtschaft zunächst sensibilisiert, dann überzeugt und für gemeinsames Handeln zusammengebracht – zum Wohle von Mensch und Natur“, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer in seiner Laudatio.
Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) betont, es sei Einsiedel gelungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Visionen zur nachhaltigen Landwirtschaft aus Ost und West miteinander zu verbinden. Überregionale Bekanntheit erlangten seine über viele Jahre organisierten Fortbildungsveranstaltungen zum Kreislaufgedanken ‚Boden–Pflanze–Tier–Mensch–Boden‘. „Mit seinem Wirken leistete der Aktivist aus der Dübener Heide einen herausragenden Beitrag zur Förderung der Biodiversität und der Bodenfruchtbarkeit“, so die LaNU.
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