Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse in Deutschland
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Verglichen mit dem Selbstversorgungsgrad bei Lebensmitteln insgesamt (84 Prozent) fällt der Selbstversorgungsgrad bei Gemüse (37 Prozent) und Obst (20 Prozent) in Deutschland im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre deutlich geringer aus. Dass Banane, Ananas, Avocado und Co. importiert werden müssen, liegt auf der Hand. Aber wie sieht es bei Obst und Gemüse aus, das auch in Deutschland wächst und in nennenswertem Umfang angebaut wird?
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Äpfel sind nicht nur das beliebteste Obst bei den Menschen in Deutschland, sondern auch flächenmäßig die wichtigste Anbaukultur im heimischen Obstbau. Knapp die Hälfte des Bedarfs an Äpfeln ließe sich hierzulande rechnerisch aus eigener Erzeugung decken. Beim meistverzehrten Gemüse, der Tomate, sind es lediglich 3,8 Prozent. Besonders hoch fällt der Selbstversorgungsgrad mit 76,8 Prozent bei Möhren aus.
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Erläuterungen zur Infografik: In Deutschland wird auf rund 72.000 Hektar Obst angebaut – das ist weniger als ein halbes Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. Beinahe zwei Drittel der Obstanbaufläche werden für den Anbau von Äpfeln und Erdbeeren genutzt.
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Laut vorläufigen Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) stieg der Inlandsverbrauch von Getreide im Wirtschaftsjahr 2023/2024 leicht auf rund 40,9 Millionen Tonnen (2022/2023: 40,1 Millionen Tonnen). 51,5 Prozent des Getreides wurden als Futtermittel eingesetzt. Rund 21 Prozent des Getreideverbrauchs in Deutschland entfielen auf die Nahrungsmittelproduktion (-0,3 Prozentpunkte), während 21 Prozent (+4,3 Prozentpunkte) in die industrielle und energetische Nutzung flossen. Saatgut und Verluste lagen zusammen bei 5,8 Prozent.
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Mehr Geflügel, weniger Schweine
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Der langfristige Trend zu einem geringeren Fleischverzehr in Deutschland setzt sich auch 2023 fort – wenn auch in kleinen Schritten. Nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) sank der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch im Vorjahr um 430 Gramm auf 51,6 Kilogramm. Während der Konsum von Rind- und Schweinefleisch rückläufig war, wurde wieder mehr Geflügelfleisch als 2022 verzehrt.
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