Buchvorstellung

Die Pestizidlüge

Vorschau: Das Buch von André Leu erscheint im Februar 2018

Wie die Industrie die Gesundheit unserer Kinder aufs Spiel setzt.


Anzeige

»Alle in der Ernährungsmittelindustrie eingesetzten Pestizide sind eingehend getestet worden und bewiesenermaßen unschädlich.« »Die Menge an Pestiziden in unserem Essen ist so gering, dass sie überhaupt keinen Effekt haben.« »Der Einsatz von Pestiziden ist unvermeidbar, wenn wir die ganze Weltbevölkerung ernähren wollen.«

So oder so ähnlich argumentieren Agrarindustrie und Chemielobby seit Jahrzehnten. Geht es um Pestizide und andere synthetische Chemikalien werden Daten geschönt und Bedenken ignoriert. So orientieren sich etwa die Richtwerte, ab wann Pestizide schädlich (und damit verboten) sind, stets nach einem gesunden Erwachsenen. Dass ein Großteil der Bevölkerung, nämlich unsere Kinder, bei diesen Werten bereits massiv gefährdet sind, wird verschwiegen. Dabei bringen zahlreiche wissenschaftliche Studien den Einsatz von Pestiziden längst mit dem Anstieg von Krankheiten und Verhaltensstörungen in Verbindung. Ist das die Zukunft, die wir für unsere Kinder wollen? »Nein!«, sagt André Leu – und entlarvt nicht nur die Mythen um die sicheren Pestizide, sondern weist auch einen Weg in eine pestizidfreie Landwirtschaft.

Erscheinungstermin: 26.02.2018
André Leu
256 Seiten, oekom verlag
Klappenbroschur
ISBN-13: 978-3-96006-013-7 
20,00 € / 20,60 € (A)
Auch als E-Book erhältlich.

Veröffentlicht in News

Das könnte Sie auch interessieren

Buchvorstellung

Das Wunder von Mals

Die Malser sind wild entschlossen: Ihr Dorf soll zur ersten Gemeinde Europas werden, die den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft verbietet.

08.12.2017Newsmehr...
Stichwörter: Kinder, Pestizide, Landwirtschaft, Agrarindustrie, Buchvorstellung, Ernährungsindustrie, Chemielobby, Weltbevölkerung, Krankheiten, Richtwerte

Forschung

Vitalität statt Pestizide: Forschung zu neuen Wegen für die Landwirtschaft

FH Oberösterreich untersucht, wie Dünger die Abwehrkraft von Nutzpflanzen beeinflussen

Vitalität statt Pestizide: Forschung zu neuen Wegen für die Landwirtschaft © FH OÖ

Eine optimierte Nährstoffversorgung kann die natürliche Abwehrkraft von Pflanzen stärken und somit den Bedarf an chemischem Pflanzenschutz reduzieren – so lautet die Hypothese, die Molekularbiologin Nicole Ollinger durch ihre Forschung am Campus Wels der FH Oberösterreich belegen will. Unter kontrollierten Laborbedingungen untersucht sie den Einfluss verschiedener Düngervarianten. Ziel sei es, den Landwirten nachhaltige und wirtschaftlich tragbare Alternativen zum Einsatz von Pestiziden zu eröffnen.

09.04.2026Bio-Topsmehr...
Stichwörter: Kinder, Pestizide, Landwirtschaft, Agrarindustrie, Buchvorstellung, Ernährungsindustrie, Chemielobby, Weltbevölkerung, Krankheiten, Richtwerte

Gesundheit

Parkinson als Berufskrankheit: Streit um Anerkennung und Kosten

Wer zahlt für Pestizidfolgen?

Parkinson als Berufskrankheit: Streit um Anerkennung und Kosten © stock.adobe.com/gballgigs

Seit 2024 ist das Parkinson-Syndrom infolge langjähriger Pestizidanwendung als Berufskrankheit für Landwirte anerkannt. Wie der Tagesspiegel Background berichtet, hat das Bundesarbeitsministerium nun angekündigt, die Krankheit offiziell in die Berufskrankheitenliste aufzunehmen, was die Anerkennung erleichtern soll. Während Betroffene auf Entschädigung hoffen, wird darüber gestritten, wer die steigenden Kosten tragen soll.

Stichwörter: Kinder, Pestizide, Landwirtschaft, Agrarindustrie, Buchvorstellung, Ernährungsindustrie, Chemielobby, Weltbevölkerung, Krankheiten, Richtwerte

Stichwörter: Kinder, Pestizide, Landwirtschaft, Agrarindustrie, Buchvorstellung, Ernährungsindustrie, Chemielobby, Weltbevölkerung, Krankheiten, Richtwerte

Stichwörter: Kinder, Pestizide, Landwirtschaft, Agrarindustrie, Buchvorstellung, Ernährungsindustrie, Chemielobby, Weltbevölkerung, Krankheiten, Richtwerte

Stichwörter: Kinder, Pestizide, Landwirtschaft, Agrarindustrie, Buchvorstellung, Ernährungsindustrie, Chemielobby, Weltbevölkerung, Krankheiten, Richtwerte