Positive Ökobilanz für StretchWrap-Papier
Mondis Papier für das Umwickeln von Paletten zeigt geringere Klimabelastung
© mondi
Der Verpackungshersteller Mondi hat eine Ökobilanz in Auftrag gegeben, in der sein Advantage StrechWrap-Papier für das Umwickeln von Paletten mit konventioneller Kunststoff-Stretchfolie verglichen wird. Das Ergebnis der externen ISO-konformen Prüfung: Mondis neues Papier ist für 62 Prozent weniger Treibhausgasemissionen verantwortlich.
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Vergleichsbasis waren die möglichen Umweltauswirkungen, die sich aus der Umwicklung einer Palette ergeben. Die Ökobilanz untersuchte 16 Indikatoren, um mögliche Trade-offs zwischen den beiden Materialien zu verstehen. Sie hat den Anspruch, alle relevanten Lebenszyklusphasen abzudecken: von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zur Anwendung beim Kunden. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen in der der Entsorgung bewertet.
Laut der Ökobilanz verursacht Mondis Advantage StretchWrap-Papier 62 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als eine neue Kunststoff-Stretchfolie und 49 Prozent weniger als Kunststoff-Stretchfolien, die zur Hälfte aus Recyclingmaterial bestehen. Advantage StretchWrap hat in einer Reihe von Wirkungskategorien, einschließlich Klimawandel und Nutzung fossiler Ressourcen, eine geringere Umweltbelastung als Kunststoff. Allerdings schnitt die Kunststoff-Stretchfolie auch bei einigen Kategorien wie Landnutzung und Süßwassereutrophierung besser ab.
Das Advantage StretchWrap-Papier wurde in einer Kooperation mit dem Anlagenhersteller ACMI entwickelt, um ein nachhaltiges Komplettsystem zum Umwickeln von Paletten mit Papier zu bieten. Mit einer ausgeprägten Dehnbarkeit und hoher Zugfestigkeit sei es eine zuverlässige Transportalternative.
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