Riedenburger verbucht Zuwachs von 13 Prozent
Bio-Brauhaus weiter auf Erfolgskurs
© Riedenburger Brauhaus
Während der deutsche Bierabsatz 2021 erneut gesunken ist, konnte das Riedenburger Brauhaus im vergangenen Jahr um 13 Prozent zulegen. Das größte Wachstum habe es bei den klassischen Biersorten wie Helles, Pils und Festbier gegeben. Doch auch die alkoholfreien Biere hätten sich – mit einem Plus von 16 Prozent – positiv entwickelt.
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„Wir setzen seit vielen Jahren auf Ökologie, Regionalität und ein breites Sortiment. Das scheint gut bei unseren Kunden anzukommen“, so Geschäftsführer Maximilian Krieger. Außerdem seien im vergangenen Jahr neue Vertriebswege in Form von zusätzlichen Getränkemärkten und Fachgroßhändlern erschlossen worden. So konnte man coronabedingte Ausfälle im Außer-Haus-Verkauf abfangen. Zu Hause seien Biertrinker probierfreudiger und legten Wert auf Abwechslung.
Unter den 30 verschiedenen Sorten des Riedenburger Brauhauses seien auch die alkoholfreien beliebt gewesen – vorneweg das Ur-Helle und das Dinkel-Radler. „Diese Entwicklung spiegelt deutlich den allgemeinen Trend auf dem deutschen Biermarkt wider“, sagt Maximilian Krieger. Wie der Deutsche Brauer-Bund berichtet, hat sich die Produktion alkoholfreier Biersorten in Deutschland seit 2007 mehr als verdoppelt. Mittlerweile beträgt der Marktanteil acht Prozent.
Ziel für das laufende Geschäftsjahr sei es für Riedenburger, den Fokus verstärkt auf die Gastronomie zu legen und so die Biervielfalt und die Spezialitätenauswahl in den Gaststätten zu erhöhen. Außerdem stünden Erweiterungen auf dem Brauereigelände und der Ausbau der Nachhaltigkeitsstrategie an.
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