Bio-Apfel-Ernte legt um neun Prozent zu
Optimismus in der Apfel-Branche
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Wegen Witterungsumständen wie Blütenfrost und Sommertrockenheit gab es die letzten Jahre ein nicht ganzjährig ausreichendes Angebot an Bio-Äpfeln am Markt. Wie das Fruchtportal berichtet, hat sich dagegen dieses Jahr die europäische Bio-Apfel-Ernte im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent erhöht.
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Damit habe jetzt jeder Anbieter wieder ausreichend Waren zur Verfügung und könne auch neue Käuferschichten ansprechen. Die Bio-Branche könne ihrem Anspruch als Vorreiter einer naturnahen Lebensmittelproduktion in Europa wieder in vollem Umfang gerecht werden.
Dabei gebe es in den verschiedenen Regionen und Nationen Europas spürbare Unterschiede. Während die Marktanteile in niedrig entwickelten Bio-Märkten langsamer wachsen, werden in gut entwickelten Märkten zweistellige Zuwachsraten erwartet.
Unterschiede gibt es auch bei den einzelnen Sorten und Herkünften. So hätten Gala-Äpfel aus den frühesten Lagen im Süden Europas durch die extreme Hitze einen kürzeren Angebotszeitraum. Dagegen seien Gala aus den nördlicheren Lagen im Alpenraum kompakt wie schon lange nicht mehr.
Die in Deutschland dominierende Sorte Elstar werde dieses Jahr schon früher als gewohnt ihren geschmacklichen Höhepunkt erreichen und länger als üblich verfügbar sein. Besonders bei Topaz, Jonagold, Braeburn und Santana gebe es kompakte und gute Früchte. Dagegen habe Golden Delicious eine Minderernte von 22 Prozent. Dieses Angebotsminus entspreche der Entwicklung der Nachfrage im Tafelobstmarkt in den Vorjahren.
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