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BZL auf einen Blick: Der Selbstversorgungsgrad in Deutschland

BZL auf einen Blick: Der Selbstversorgungsgrad in Deutschland © BLE

Der Selbstversorgungsgrad ist ein Maßstab, der anzeigt, in welchem Umfang die Erzeugung der heimischen Landwirtschaft den Bedarf, also den Gesamtverbrauch, decken kann. In Deutschland lag der Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre bei 83 Prozent.


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Das ist letztlich aber nur ein rechnerischer Durchschnittswert. Betrachtet man einzelne Erzeugnisse, zeigt sich eine enorme Bandbreite: Während Obst und Gemüse zum überwiegenden Teil importiert werden müssen, erzeugt die deutsche Landwirtschaft zum Beispiel deutlich mehr Kartoffeln oder Zucker als zur Deckung der Nachfrage in Deutschland erforderlich wäre.

Auch im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich starke Schwankungen. Dies gilt vor allem für Honig, wo der Selbstversorgungsgrad innerhalb eines Jahres um nahezu die Hälfte angestiegen ist: auf 43 Prozent. Den deutlichsten Rückgang gab es beim Zucker mit einem Minus von 15 Prozentpunkten.

Veröffentlicht in Gesellschaft

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Während die Verbraucherpreise weiter steigen, ist bei den Erzeugerpreisen landwirtschaftlicher Produkte eine Trendwende zu erkennen. Sie lagen im Juli 2023 um 3,7 Prozent niedriger als im Juli 2022 und damit den vierten Monat in Folge unter dem jeweiligen Vorjahresniveau. Das liegt vor allem am sehr hohen Preisniveau im Jahr 2022.

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Was wächst auf Deutschlands Feldern?

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Rund 60 Prozent des Ackerlands in Deutschland wird für den Anbau von Weizen, Mais und Gerste genutzt. Hauptanbaukultur ist Weizen, der auf etwa einem Viertel der Ackerbaufläche wächst. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Weizenanbaufläche geringfügig an und lag 2022 bei rund 3 Millionen Hektar. Zum Vergleich: Das ist etwa das Vierzigfache der Obst-Anbaufläche. Den kräftigsten Zugewinn gegenüber 2021 gab es beim Raps: Hier wuchs die Anbaufläche um fast neun Prozent. Demgegenüber stand ein Minus von knapp sieben Prozent beim Roggen. Umfangreiche Informationen zu der Frage „Was wächst auf Deutschlands Feldern?“ bietet der gleichnamige Artikel auf dem Verbraucherportal des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) http://www.landwirtschaft.de. Das BZL ist in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt.   

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